Beruf Rettungssanitäter – Verbindung zum Laienretter

Unsere Dozenten und Trainer sind diplomierte und erfahrene Rettungssanitäter HF. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen den Beruf des Rettungssanitäters, der Spezialist der Rettungs- und Notfallmedizin, näherbringen. Die wichtige Verbindung Rettungssanitäter - Laienretter wird auch erklärt.

Rettungssanitäter arbeiten in der Schweiz in regionalen Rettungsdiensten, die unterschiedlich organisiert sind. Man begegnet Ihnen am häufigsten in den vorbeifahrenden Rettungswagen. Der Bevölkerung fällt der Rettungssanitäter besonders bei den Notfall-Einsätzen mit Blaulicht und Martinshorn auf. «The Star of Life» ist das internationale Symbolbild für den Rettungsdienst. Auch wird er in der Schweizer Strassensignalisation als Hinweis für ein nahes Spital verwendet.

Der Rettungssanitäter untersucht den Patienten, legt eine Verdachtsdiagnose aufgrund der vorgefundenen Symptome und Untersuchungsparameter fest und leitet daraufhin die passende Therapie ein. Dazu werden auch wichtige Medikamente wie starke Schmerzmittel, Adrenalin und Kortison verwendet. Die Patienten können in stabilem oder kritischem Gesundheitszustand angetroffen werden. Erwachsene und Kinder gehören zu den Patienten. Das primäre Ziel ist die faktenorientierte Erstversorgung des Patienten, die bereits am Notfallort beginnt. Der Patient soll stabilisiert werden und zeitgerecht dem richtigen Zielspital zugeführt werden. Den verbindlichen Kompetenzrahmen erhält der Rettungssanitäter vom ärztlichen Leiter des jeweiligen Rettungsdienstes.

Da sich Medizin-Notfälle rund um die Uhr ereignen können, arbeiten Rettungssanitäter im Schichtdienst rund um die Uhr an den unterschiedlichsten Orten.

Rettungssanitäter arbeiten häufig mit Polizei, Feuerwehr, Haus- und Spitalärzten sowie Spitalpersonal zusammen. Zudem gehört der Laienretter auch in diese Aufzählung. Der Laienretter hat eine Schlüsselstellung im Rettungsprozess und Retten ist eine Teamaufgabe.

Idealerweise nimmt der handlungsfähige Laienretter, wie von notfallsicher.ch ag ausgebildet, die wichtigsten lebenserhaltenden Handlungen und Massnahmen bereits vor dem Ausrücken des Rettungsdienstes vor. Bis zum Eintreffen der alarmierten Rettungssanitäter stellt der Laienretter die notwendige Versorgung des Patienten sicher. Danach übernimmt der angerückte Rettungsdienst die weitere Behandlung. Somit sind kompetente Laienretter und Rettungssanitäter Partner auf Augenhöhe und benötigen einander für die besten Heilungsergebnisse. Von einer konstruktiven Zusammenarbeit dieser Partnerschaft profitiert direkt der Patient.

In sämtlichen wichtigen notfallmedizinschen Themen muss der Rettungssanitäter sattelfest sein. Dazu gehören unter anderem Krankheiten des Herzens, der Lunge, des Hirns, des Stoffwechsels und Unfälle (Verkehrsunfall, Sturz), die zu inneren Verletzungen oder Knochenbrüchen führen können. Zudem trifft der Rettungssanitäter gynäkologische Notfälle an und auch Kindernotfälle gehören in den Alltag des Rettungsdienstes.

Die Ausbildung dauert drei Jahre und kann ohne medizinische Vorkenntnisse aufgenommen werden. Ein besonderes Aufnahmeverfahren muss vorgängig durchlaufen werden. Menschen mit medizinischen Vorkenntnissen (Pflegepersonal) können eine verkürzte Ausbildung durchlaufen.

 

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